Porzellan und Keramik23.08.2018 — 19:30 Uhr — Dr. Andre­as Can­te, kunst­fo­rum mat­thä­us.

Das Her­stel­len von Kera­mik gehört zu den ältes­ten und am wei­tes­ten ver­brei­te­ten Kul­tur­tech­ni­ken der Mensch­heit. In sei­nem Vor­trag wird Herr Dr. Can­te anhand aus­ge­wähl­ter Bei­spie­le die enor­me Span­ne tech­ni­scher und ästhe­ti­scher Mög­lich­kei­ten des Gestal­tens in Ton ver­deut­li­chen.

Dabei führt er sei­ne Hörer von den Relik­ten alt­stein­zeit­li­cher Kera­mik über die „Vasen“ der alten Grie­chen in die klas­si­sche Zeit der chi­ne­si­schen Kul­tur. Dr. Can­te erläu­tert auch die isla­mi­schen und abend­län­di­schen Ver­su­che, das „wei­ße Gold“ nach­zu­ah­men, bis um 1800 sich eine Mas­sen­pro­duk­ti­on von Stein­gut und Por­zel­lan zu ent­wi­ckeln begann, und er zeigt die Gegen­po­si­ti­on zur Indus­tria­li­sie­rung auf: die von japa­ni­scher Kera­mik ange­reg­te indi­vi­du­el­le Töp­fer­kunst des spä­ten 19. und 20. Jahr­hun­derts.

Span­nend dürf­te auch der abschlie­ßen­de Aus­blick auf die Zukunft der Kera­mik­her­stel­lung wer­den.

Loca­ti­on:
Ohlen­dorff­sche Vil­la

Ein­tritt 12€, ermä­ßigt 10€, Vor­ver­kauf ab 09.08.2018
Rest­kar­ten an der Abend­kas­se: 14€, ermä­ßigt 12€

Bar­rie­re­frei­er Zugang zur Vil­la. Es ste­hen kei­ne Park­plät­ze auf dem Grund­stück der Ohlendorff’schen Vil­la zur Ver­fü­gung.