Die Stif­tung

Der Kul­tur­Kreis Wald­dör­fer e. V. ist mit eige­nem Kapi­tal Stif­ter der gemein­nüt­zi­gen, rechts­fä­hi­gen Stif­tung bür­ger­li­chen Rechts in Ham­burg, „Stif­tung Ohlendorff’sche Vil­la“.

Nach der Bezirks­re­form und der Schlie­ßung der Orts­äm­ter 2006 wur­de die Ohlendorff’sche Vil­la nicht mehr als „Rat­haus der Wald­dör­fer“ benö­tigt. Seit­dem stand sie leer.

Der Kul­tur­Kreis bemüh­te sich zunächst dar­um, das Gebäu­de anzu­mie­ten und als Kul­tur­haus für loka­le (und eige­ne) Ver­an­stal­tun­gen zu nut­zen.

Die Ver­hand­lun­gen führ­ten jedoch zu kei­nem Ergeb­nis, da die Eigen­tü­me­rin, die Freie und Han­se­stadt Ham­burg, das Anwe­sen (zu dem auch noch das benach­bar­te Ver­wal­tungs­ge­bäu­de Im Alten Dor­fe 30 mit u.a. der Bau­prüf­ab­tei­lung gehört) opti­mal zu ver­kau­fen.

Der Kul­tur­Kreis initi­ier­te dar­auf­hin 2008 ein erfolg­rei­ches Bür­ger­be­geh­ren, um die­sen Iden­ti­täts­punkt Volks­dorfs als öffent­lich zugäng­li­ches Gebäu­de zu erhal­ten. Schließ­lich, nach lan­gen und kom­pli­zier­ten Ver­hand­lun­gen und durch den Kul­tur­Kreis auf allen Ebe­nen aktiv beför­dert, wur­de das städ­ti­sche Grund­stück Im Alten Dor­fe 28/30 an eine Inves­to­ren­fir­ma ver­kauft mit der Auf­la­ge einer Sanie­rung und Reno­vie­rung der inzwi­schen denk­mal­ge­schütz­ten Vil­la.

Nach die­sen umfang­rei­chen Bau­maß­nah­men wur­de das Gebäu­de – ohne das Grund­stück des frü­he­ren Ver­wal­tungs­ge­bäu­des – für einen sym­bo­li­schen Kauf­preis an die gemein­nüt­zi­ge Stif­tung Ohlendorff’sche Vil­la über­eig­net, die sich jedoch zuvor an den Bau­kos­ten betei­li­gen und die Innen­rich­tung über­neh­men muss­te, Gesamt-Volu­men min­des­tens EUR 300.000. Inzwi­schen hat die Stif­tung auch die Auf­fahrt, deren denk­mal­ge­rech­te Wie­der­her­stel­lung in der Restau­rie­rung des Anwe­sens nicht mit­ge­plant und mit­fi­nan­ziert wur­den, mit einem Auf­wand von EUR 100.000 kom­plett neu pflas­tern las­sen. Das Geld hier­für wur­de im Wesent­li­chen über Spen­den von För­de­rern und mit einem Zuschuss des Bezirks Wands­bek auf­ge­bracht.

Der Vor­stand

Andre­as Mey­er

Bank­kauf­mann, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Stif­tung

Hel­mer-Chris­toph Leh­mann

em. Propst, stellv. Vor­sit­zen­der, Spen­den und Zustif­tun­gen

Rüdi­ger Arndt

Diplom-Kauf­mann, Finanz­we­sen

Dr. Karl-Heinz Bel­ser

Rechts­an­walt, Ver­trä­ge und Rechts­fra­gen

Ernst­wal­ter Clees

Jour­na­list, Kon­tak­te und Öffent­lich­keits­ar­beit

Der Stif­tungs­rat

Mit dem Stif­tungs­ge­schäft hat­te der Stif­ter – der Kul­tur­kreis Wald­dör­fer – auch den ers­ten Stif­tungs­rat bestellt. Seit­dem wird der Stif­tungs­rat alle drei Jah­re neu gewählt.

Nach der Sat­zung hat er min­des­tens vier und höchs­tens 15 Mit­glie­der. Je zwei Mit­glie­der wer­den vom Regio­nal­aus­schuss Wald­dör­fer der Bezirks­ver­samm­lung Wands­bek und durch den Kul­tur­kreis ent­sen­det.

Fol­gen­de Damen und Her­ren gehö­ren aktu­ell dem Stif­tungs­rat an:

Stif­tungs­rat
Vor­sit­zen­derGer­hard Hirsch­feld
Stellv. Vor­sit­zen­derDr. Andre­as Dressel
Prof. Dr. Micha­el Göring
Thi­lo Klei­bau­er
Anja Mag­da­le­na Quast
Vom Kul­tur­kreis
Wulf Hil­bert
Peter Pape
Vom Regio­nal­aus­schuss
Fran­zis­ka Hop­per­mann
Clamor von Tro­tha

Wei­te­re Mit­glie­der (bis höchs­tens 15) kön­nen gem. § 11 (1) vor Ablauf der Amts­zeit im Rah­men der Neu­kon­sti­tu­ti­on oder gem. §11 (3) für den Rest der Amts­zeit hin­zu gewählt wer­den. Die Amts­zeit des Stif­tungs­ra­tes beträgt jeweils drei 3 Jah­re.

Der Stif­ter

Der Kul­tur­Kreis Wald­dör­fer e. V. hat die Stif­tung Ohlendorff’sche Vil­la gegrün­det; sie wur­de am 16. Sep­tem­ber 2013 durch die Behör­de für Jus­tiz und Gleich­stel­lung der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg geneh­migt.

Der Kul­tur­Kreis besteht als gemein­nüt­zi­ger Ver­ein in Volks­dorf seit 1978. Er holt seit­dem die Kul­tur der Metro­po­le und ihre Reprä­sen­tan­ten an den grü­nen Ham­bur­ger Stadt­rand und bie­tet zum Fei­er­abend kul­tu­rel­le Viel­falt und anre­gen­den Gesprächs­stoff – für die gan­ze Fami­lie und (fast) vor der Haus­tü­re.

Der Kul­tur­Kreis wird nicht sub­ven­tio­niert. Er lebt vom Enga­ge­ment und der Krea­ti­vi­tät der Gemein­schaft.

Nach­dem der Ver­ein sei­ne ursprüng­li­che Adres­se und Ver­an­stal­tungs­stät­te, die Volks­dor­fer Bücher­hal­le, nach deren Neu­struk­tu­rie­rung ver­lo­ren hat­te, fiel die Wahl schnell auf die seit 2006 leer­ste­hen­de Ohlendorff’sche Vil­la. Dem Wunsch, dort als Mie­ter ein­zu­zie­hen, stand das Bestre­ben der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg ent­ge­gen, das Anwe­sen mög­lichst schnell mög­lichst gut zu ver­kau­fen.

Der Kul­tur­Kreis initi­ier­te ein Bür­ger­be­geh­ren, an des­sen erfolg­rei­chem Ende nach lang­jäh­ri­gen, kom­pli­zier­ten Ver­hand­lun­gen der Ver­kauf des städ­ti­schen Grund­stücks Im Alten Dor­fe 28/30 an eine Inves­to­ren­fir­ma stand. Teil des Kauf­prei­ses ist die Sanie­rung und Reno­vie­rung der denk­mal­ge­schütz­ten Vil­la und deren Über­ga­be an die gemein­nüt­zi­ge Stif­tung Ohlendorff’sche Vil­la.

För­de­rer

Die Sat­zung

Gemein­nüt­zig­keit

Die Stif­tung Ohlendorff’sche Vil­la ver­folgt mit dem Betrieb und der Nut­zung der Ohlendorff’schen Vil­la aus­schließ­lich gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke und ist nicht gewinn­ori­en­tiert.

Eine zeit- und teil­wei­se gewerb­li­che Ver­mie­tung dient der Finan­zie­rung des Betrie­bes und ermög­licht es, ver­hält­nis­mäs­sig gerin­ge Nut­zungs­ent­gel­te bei z.B. gemein­nüt­zi­gen Ver­ei­nen und ört­li­chen und regio­na­len Insti­tu­tio­nen zu erhe­ben. Eine Vor­aus­set­zung dafür ist, dass die betref­fen­de Ver­an­stal­tung dem Stif­tungs­zweck nicht ent­ge­gen steht. Dazu heisst es ist in der Stif­tungs­sat­zung:

Bestä­ti­gung des Finanz­am­tes zur Gemein­nüt­zig­keit

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Stif­tungs­zweck

(1)    Zweck der Stif­tung ist die För­de­rung der Kunst und Kul­tur, der Bil­dung, Aus­bil­dung und Erzie­hung  sowie des Denk­mal­schut­zes und der Denk­mal­pfle­ge ins­be­son­de­re in den Ham­bur­ger Wald­dör­fern. Zweck der Stif­tung ist auch die Mit­tel­be­schaf­fung und Wei­ter­lei­tung an ande­re steu­er­be­güns­tig­te Kör­per­schaf­ten zur Errei­chung der in Satz 1 genann­ten Zwe­cke.

(2)    Der Stif­tungs­zweck wird ins­be­son­de­re ver­wirk­licht durch

–    die För­de­rung […] von Kul­tur- und Bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen, z.B. Lesun­gen, Vor­le­sun­gen, Musik­dar­bie­tun­gen und Klein­kunst zur Gewähr­leis­tung der kul­tu­rel­len Viel­falt ins­be­son­de­re in den Ham­bur­ger Wald­dör­fern.

–    die För­de­rung der Aus­bil­dung und Erzie­hung, ins­be­son­de­re auch von Kin­dern und Jugend­li­chen, zum Bei­spiel durch Ange­bo­te zur Musik- und Lese­er­zie­hung sowie Musik- und Lesedar­bie­tun­gen.

–    den Erhalt denk­mal­ge­schütz­ter Gebäu­de ins­be­son­de­re in den Ham­bur­ger Wald­dör­fern.

(3)    Mit Über­tra­gung des Eigen­tums an dem Grund­stück und der Immo­bi­lie „Ohlendorff´sche Vil­la“ in 22359 Ham­burg, Im Alten Dor­fe 28, wird der Stif­tungs­zweck dar­über hin­aus ins­be­son­de­re ver­wirk­licht durch

–    die eige­ne Durch­füh­rung von ins­be­son­de­re Kul­tur- und Bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen, ins­be­son­de­re in der Ohlendorff´schen Vil­la.

–    die Bereit­stel­lung der Ohlendorff´schen Vil­la in Tei­len oder als Gan­zes als Kul­tur-, Bil­dungs- und Begeg­nungs­stät­te für eine brei­te Nut­zung ins­be­son­de­re durch kul­tu­rel­le sowie aus- und fort­bil­den­de Insti­tu­tio­nen, vor­zugs­wei­se aus den Ham­bur­ger Wald­dör­fern und in der Regel gegen ein ange­mes­se­nes Nut­zungs­ent­gelt.

–    den Erhalt der Ohlendorff´schen Vil­la ein­schließ­lich der dazu­ge­hö­ren­den Flä­chen als denk­mal­ge­schütz­tes Gebäu­de.

Die Stif­tung bewirt­schaf­tet und ver­wal­tet das Gebäu­de und das Grund­stück der Ohlendorff´schen Vil­la. Die Stif­tung ist berech­tigt, einen Teil des Gebäu­des zu ver­mie­ten, um die Betriebs- und Instand­hal­tungs­kos­ten nach­hal­tig zu erwirt­schaf­ten.

Die Stif­tung soll bei ihren Maß­nah­men das Kul­tur­ge­sche­hen ins­be­son­de­re in Volks­dorf und den Ham­bur­gi­schen Wald­dör­fern aktiv för­dern und mit staat­li­chen und pri­va­ten Ein­rich­tun­gen im Rah­men ihres Zwe­ckes zusam­men­ar­bei­ten.

(4)    Die Stif­tung ver­folgt aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke im Sin­ne des Abschnitts „Steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke“ der Abga­ben­ord­nung.

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