Mit sei­nem jüngs­ten Buch „400 Jah­re Bau­en in Volks­dorf“ legt der Archi­tekt Ger­hard Hirsch­feld erst­mals eine umfang­rei­che und grun­de­gen­de Bau­ge­schich­te die­ses Stadt­teils vor:

Volks­dorf, ein in Grün gebet­te­tes Wald­dorf – einst zu Ham­burg gehö­rig, aber als Exkla­ve in Hol­stein fast 500 Jah­re müh­sam durch „Wald­her­ren“ aus der Metro­po­le ver­wal­tet.

Von dem Ham­bur­ger Groß­kauf­mann Hein­rich von Ohlen­dorff durch Land­käu­fe im 19. Jahr­hun­dert wach­ge­küsst, ent­wi­ckel­te sich das Dorf mit der Bahn­an­bin­dung an die Groß­stadt zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts zu einem pro­spe­rie­ren­den Stadt­teil.

Ter­rain­ge­sell­schaf­ten“ nutz­ten die nied­ri­gen Grund­stücks­prei­se, um vie­le jun­ge Fami­li­en aus der Stadt in den Vor­ort zu locken, die in Sied­lun­gen und Ein­zel­häu­sern, mit der Wald­dör­fer­schu­le im Mit­tel­punkt, ein bür­ger­schaft­lich enga­gier­tes Mit­ein­an­der pfleg­ten.

Spa­zier­gän­ge durch den heu­ti­gen Stadt­teil las­sen an allen Ecken die Ver­gan­gen­heit und damit die Ent­wick­lung des Ortes in gebau­ten Zeug­nis­sen sicht­bar wer­den – deut­li­ches Zei­chen einer nach­hal­ti­gen Stadt­pla­nung und Grund­la­ge für einen lie­bens­wer­ten und des­halb attrak­ti­ven Wohn­platz!

Die­ser Geschich­te geht der Autor nach von den ältes­ten Zeu­gen bäu­er­li­chen Bau­ens bis hin zu den neu­es­ten Schöp­fun­gen von Archi­tek­ten der „wach­sen­den Stadt“. Wulf Den­ecke

Ger­hard Hirsch­feld „Bau­en in Volks­dorf“, 192 Sei­ten, mit zahl­rei­chen Abbil­dun­gen, einem umfäng­li­chen Regis­ter und Stras­sen­ver­zeic­nis.

Schaff-Ver­lag ISBN 978–3‑944405–41‑4.

Das Buch ist im Volks­dor­fer Buch­han­del zum Preis von 29.90 € zu erhal­ten.