Heu­te lädt die Biblio­thek zum Ver­wei­len und Bücher­stö­bern bei Kaf­fee und Kuchen ein Foto: Liebenow

Die Biblio­thek in der Ohlendorff’schen Vil­la ist seit der Eröff­nung im Sep­tem­ber 2014 zum Wohn­zim­mer Volks­dorfs gewor­den.

Hier trifft man und frau sich tags­über zum Klön­sch­nack, zur geschäft­li­chen Bespre­chung oder ein­fach nur, um die Gas­tro­no­mie des Cafés zu genießen.Und abends ist die Biblio­thek der stil­vol­le Rah­men für Kon­zer­te und ande­re kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen, für grö­ße­re Fami­li­en­fes­te und viel­fäl­ti­ge Versammlungen.

 

 

Nicht zuletzt die vie­len Bücher machen den beson­de­ren Flair der Biblio­thek in der Ohlendorff’schen Vil­la aus. Über den unbe­streit­ba­ren deko­ra­ti­ven Cha­rak­ter – was wären Bücher­re­ga­le ohne Bücher? – sind die inzwi­schen 1548 Bücher gern genutz­te Wis­sens­quel­len für vie­le Kaf­fee­haus-Gäs­te. Der eine oder ande­re stö­bert gezielt auf der Suche nach einer Infor­ma­ti­on oder unge­zielt und auf der Suche nach Anre­gung oder Kurz­weil in den Beständen. 

Die Bücher stam­men alle­samt aus Volks­dör­fer Häu­sern. Über das Wie­der­erste­hen die­ser Biblio­thek schreibt die Volks­dor­fer Autorin Karin von Behr in der Volks­dor­fer Zei­tung: „Kaum waren bei der denk­mal­ge­rech­ten Restau­rie­rung im ehe­ma­li­gen Musik­zim­mer des Bau­herrn Hans von Ohlen­dorff (1880 — 1967) unter den Span­plat­ten des Orts­amts die rund­um ein­ge­bau­ten Rega­le zuta­ge gekom­men, ent­stand der Wunsch, die vor­ma­li­ge Biblio­thek bis zur Eröff­nung neu zu bele­ben. Ein Auf­ruf in der Regio­nal­pres­se lös­te einen uner­war­te­ten Bücher­sturm aus.“ 

Die Band­brei­te der Buch­ti­tel und –Autoren ist sehr groß. Alle gro­ßen Namen der Welt­li­te­ra­tur sind ver­tre­ten, natür­lich aber auch die Volks­dor­fer Autoren und vie­le Sach- und Rei­se­bän­de. Gäs­te des Kaf­fee­hau­ses sind zum Stö­bern wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten herz­lich ein­ge­la­den! Die Biblio­thek ist jedoch eine rei­ne Prä­senz­bi­blio­thek, Zurück­stel­len an die Ent­nah­me­stel­le ist Ehren­sa­che und wird von den Ehren­amt­li­chen, die sich um Ord­nung und Struk­tur bemü­hen, sehr begrüßt.

Biblio­thek und Musik­zim­mer zu Zei­ten Hans von Ohlen­dorffs in den 1920er Jah­ren Foto: Stif­tung Ohlendorff’sche Villa

Eine frü­he­re Biblio­the­ka­rin der Ham­bur­ger Öffent­li­chen Bücher­hal­len hat das Kon­zept erar­bei­tet und ist wei­ter­hin aktiv in der ehren­amt­li­chen Arbeits­grup­pe des Kul­tur­kreis Wald­dör­fer e.V., der sich im Auf­trag der Stif­tung um die Biblio­thek küm­mert. Ein Auf­ruf in der Lokal­pres­se hat­te 2014 einen wah­ren Ansturm der Kis­ten und Kar­tons mit Büchern ausgelöst. 

Bei der Stif­tung Ohlendorff’sche Vil­la oder beim Kul­tur­kreis Wald­dör­fer e.V. gehen immer noch Ange­bo­te ein. Um Dublet­ten zu ver­mei­den, kön­nen kon­kre­te Ein­zel­ti­tel aus den Berei­chen Bio­gra­fien und Schö­ne Lite­ra­tur geprüft werden.

 

„Blin­de“ Über­nah­men von Buch-Spen­den sind aber schon aus Platz­grün­den nicht mög­lich. Taschen­bü­cher sind aus­ge­schlos­sen, und Anlie­fe­rung bit­te nur nach Absprache. 

Kon­takt bibliothek@ohlendorffsche.de
Ernst­wal­ter Clees