12.10. 2017, 19.30 Uhr — Kul­tur­werk Rahls­tedt — Wer woll­te bezwei­feln, dass die schreck­li­chen Erleb­nis­se der Genera­ti­on unse­rer Groß­el­tern und Eltern wäh­rend zwei­er Welt­krie­ge und danach Spu­ren in ihnen hin­ter­las­sen haben? Kämp­fe, Ver­wun­dun­gen, Tod, Ver­trei­bung Flucht, Hei­mat­ver­lust, Zer­stö­rung von Städ­ten und Fami­li­en präg­ten das Leben in Deutsch­land über min­des­tens zwei Jahr­zehn­te vor allem nach dem 2. Weltkrieg.

Aber was bedeu­tet das für uns heu­te nach 70 Jah­ren Frie­den im Land? Kön­nen die­se Erfah­run­gen im Leben der heu­ti­gen Genera­ti­on noch eine Rol­le spie­len? Und mit wel­chen Aus­wir­kun­gen ist in die­sem Zusam­men­hang bei den zu uns geflüch­te­ten Men­schen zu rechnen?

Der Rahls­ted­ter Arzt und Trau­ma­the­ra­peut Dr. Jens-Micha­el Wüs­tel hat sich inten­siv mit die­sen Fra­gen befasst und dar­über ein Buch geschrie­ben. In einem Werks­ge­spräch des Kul­tur­Werks stellt er zusam­men mit neue­ren Erkennt­nis­sen aus Psy­cho­lo­gie, Neu­ro­wis­sen­schaft und Bio­lo­gie sei­ne the­ra­peu­ti­schen Erfah­run­gen vor und möch­te dar­über mit dem Publi­kum ins Gespräch kommen

 

Kul­tur­werk Rahlstedt
Zeit: Don­ners­tag, 12.10. 2017, 19.30 Uhr
Ort: Bücher­hal­le Rahls­tedt, Amts­stra­ße 3 a
Ein­tritt frei, Spen­de willkommen