Don­ners­tag, 21.09.2017, 19:00 Uhr. Burg Hen­ne­berg. Augus­te Renoir (1841–1919) gehört zu den Mit­be­grün­dern des fran­zö­si­schen Impres­sio­nis­mus. Die Maler die­ser Kunst­rich­tung, zu denen an ers­ter Stel­le neben Renoir auch Clau­de Monet gehört, revol­tier­ten gegen den tra­di­tio­nel­len Kunst­stil der Rea­lis­ten und mal­ten momen­ta­ne Sin­nes­ein­drü­cke in rasch auf­ge­tra­ge­ner Pin­sel­schrift und einer hel­len Farb­pa­let­te.

Sie ver­leg­ten ihr Ate­lier ins Freie  und mal­ten die Licht­ef­fek­te eines bestimm­ten Zeit­punkts auf ein Motiv. Renoir bevor­zug­te Sze­nen, die ganz gewöhn­li­che Men­schen zei­gen, die tan­zen und sich amü­sie­ren, Blu­men und  Kin­der­bild­nis­se, in denen Renoir tief in ihre See­le blickt. Er wird auch als der Maler der Frau bezeich­net, der er sehr üppi­ge For­men gab.  Alle sei­ne Bil­der strah­len Hei­ter­keit und Lebens­freu­de aus. Er  hat ein sehr umfang­rei­ches Werk geschaf­fen und wird  den größ­ten Malern aller Zei­ten zuge­rech­net.

Die Kunst­in­ter­pre­tin und Schau­spie­le­rin Vero­ni­ka Kra­nich stellt sein Werk und sein Leben vor. Sie hat sich mit ihren Kunst­vor­trä­gen einen gro­ßen Publi­kums­stamm erobert. Ihren Vor­trag beglei­tet sie mit umfang­rei­chem Bild­ma­te­ri­al und Fotos.