Zur Ohlendorff’schen Vil­la im Zen­trum von Volks­dorf führt eine schwung­vol­le Auf­fahrt. Sie hat Kut­schen gese­hen, frü­he Auto­mo­bi­le, berit­te­ne Ade­li­ge, flei­ßi­ge Haus­an­ge­stell­te, Rad­fah­rer, Mili­tär­fahr­zeu­ge und Last­wa­gen. Heu­te steht auch die Auf­fahrt unter Denk­mal­schutz. Das sieht man ihr nicht an. Schlag­loch reiht sich an Schlag­loch, die Fahr­bahn­de­cke schreit um Hil­fe. Die bekommt sie bald.

Die gemein­nüt­zi­ge Stif­tung Ohlendorff’sche Vil­la erneu­ert die Auf­fahrt kom­plett, samt Unter­bau und Fun­da­ment. Arbeits­be­ginn ist der 4. Sep­tem­ber. Zwei Tage zuvor, beim Stadt­teil­fest, wird gezeigt, was wie geplant ist. Die Stras­sen­bau­ar­bei­ten sind auf fünf Wochen ange­legt. Es gibt meh­re­re Bau­ab­schnit­te, so dass ein Weg zur Vila, zum Kaf­fee­haus, zur Kita und zu den Kur­sen immer offen ist.

Wenn Sie also ab Mit­te Okto­ber von der Stra­ße Im Alten Dor­fe in die Auf­fahrt der Kul­tur- und Begeg­nungs­stät­te und zum Café der Ohlendorff’sche Vil­la ein­bie­gen, erfreu­en Sie sich an einem neu­en Pflas­ter, das die Reno­vie­rung die­ses lokal- und bau­ge­schicht­lich wich­ti­gen Ensem­bles end­lich vollendet.
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Zudem stolper­si­cher und für Men­schen mit Behin­de­run­gen angepasst. +++

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Bei der Erneue­rung der Auf­fahrt hilft groß­zü­gig das Aus­bil­dungs­zen­trum Bau in Ham­burg mit sei­nen ange­hen­den Gesel­len und Meis­tern. Die bau­en die Auf­fahrt und schen­ken ihre Arbeits­zeit; die Stif­tung zahlt im Wesent­li­chen das Bau­ma­te­ri­al sowie die Miet­kos­ten für Bau­ma­schi­nen und Tech­nik, immer­hin noch über 90.000 EUR.